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Zwei Klettersteige in den Dolomiten

Tourenleitung und Bericht: Christian Riske

Bei dieser dreitägigen Tour ging es für die 8 Teilnehmer zunächst mit dem Sektionsbus zum Paso San Pellegrino und weiter dann hinauf zur oberhalb des Val die Fassa gelegenen Bergvagabundenhütte (2.530m), einer kleinen, privaten, sauberen Unterkunft, die als Stützpunkt für die nächsten beiden Tage diente – gutes Essen und italienischer Kaffee-Genuss inbegriffen.

Die Via Ferrata Bruno Federspiel stand am nächsten Tag auf dem Programm. Oft über den Grat, mit vereinzelten Klettersteigeinlagen, vorbei an vielen ehemaligen Kriegsstellungen führte der Steig etwa 5 Kilometer durch das Monzoni-Massiv, immer mit Blick auf Sellastock, Lang- und Plattkofel, sowie auf die „Königin der Dolomiten“, die Marmolada. Eine recht einsame Tour, bei der nur gelegentlich ein paar Ziegen den Weg kreuzten. Über zwei bewirtschaftete „Rifugios“ im Abstieg wurde schließlich die Bergvagabundenhütte wieder erreicht. 

Die Via Ferrata Beppi Zac war das Ziel des folgenden Tages, mit genussvollen, aber anspruchsvolleren Klettersteigeinlagen, die sehr steil hinein ins Costabella-Massiv führten. Auch hier folgte man der alten Frontlinie mit ihren vielen noch sichtbaren Stellungen bis zum ersten Ausstieg, um dann ins Tal ab zu steigen – es stand ja noch die lange Heimfahrt nach Aichach an. Ein definitiv lohnendes Wochenende!